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KOBOLD Guide to Magic $24.99 $14.99
Average Rating:4.4 / 5
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KOBOLD Guide to Magic
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KOBOLD Guide to Magic
Publisher: Kobold Press
by John W. [Verified Purchaser]
Date Added: 07/14/2017 13:27:05

Entertaining essays on the use of magic in TPRPG. I will definitely steal I mean use the information in my own games.



Rating:
[5 of 5 Stars!]
KOBOLD Guide to Magic
Publisher: Kobold Press
by Roger (. L. [Featured Reviewer]
Date Added: 01/22/2015 02:21:53
http://www.teilzeithelden.de

Feuerball, magisches Geschoss, Bannbaladin – allesamt verlässliche und berechenbare Sprüche im Arsenal zahlreicher Zauberer. Aber geht durch diese formularische Abbildung von Magie nicht der wahre Reiz von allmächtiger arkaner Kraft verloren? Der Kobold Guide to Magic verspricht, Magie im eigenen Rollenspiel wieder interessant zu machen.

Rezension: Kobold Guide to Magic

Fünf Jahre lang publizierte das D&D-Fanzine Kobold Quarterly diverse Artikel zum Thema Magie. 2014 wurden diese Essays in einem Sammelband zusammengefasst.

Inhalte Die zahlreichen Essays im Kobold Guide to Magic beschäftigen sich vor allem mit einem Widerspruch im Rollenspielhobby: Zauberei, so wie man sie aus Literatur und Film kenne, sei unwägbar, unerklärlich und allmächtig. Genau dieser Reiz gehe aber durch die Abstraktion und genaue Definition von Magie in Form von Regeln verloren. Scheint dieser Ansatz auf den ersten Blick doch sehr gradlinig, so gelingt es dem Sammelband, ihn auf vielfältige Art zu beleuchten.

Mehrere Artikel stellen das Fantastische, Unberechenbare von Magie in den Vordergrund, das im Englischen treffend mit „Sense of Wonder“ tituliert wird, und behandeln, wie dies am Spieltisch eingebracht werden kann. Ein Essay beschreibt, wie kodifizierte Spruchlisten durch die Erweiterung um variable Ereignisse, abweichende Effekte oder schlicht farbenfrohe Beschreibungen weniger berechenbar werden können; ein anderer Artikel schlägt vor, fest definierte Elemente wie punktgenaue Reichweiten zu entfernen oder die Wirkung von der Qualität der verwendeten Ingredienzen abhängig zu machen.

Aber auch Vorsicht sei geboten: So erläutern andere Beiträge, dass Magie zwar nicht bis in ihre kleinste Funktionsweise erklärt sein muss, Zauberei aber dennoch in sich schlüssig und mit ihren eigenen, nachvollziehbaren Regeln versehen sein muss.

Auch die Vielseitigkeit im Einsatz von Magie wird im Kobold Guide to Magic am Beispiel von anderen Kulturen und literarischen Vorlagen ausführlich beleuchtet. So betrachtet ein Artikel Magie und Mystik der alten Kelten, ein anderer sinniert darüber, wie Kreaturen der vier Elemente – Vogel- Maulwurfs- oder Fischmenschen – Magie mit ihrer natürlichen Umgebung verquicken könnten. Robert Jordans Serie „Das Rad der Zeit“ dient in zwei Essays als Beispiel für befleckte Magie und den unterschiedlichen Umgang der Geschlechter mit arkaner Kraft.

Weitere Artikel untersuchen Literatur und Mythen auf ihre Archetypen und andere Klassifizierungen. Wie äußert sich die doch sehr subtile Magie bei Tolkien, angefangen bei Adepten bis hin zu den Istari? Woher kommt Magie, und in welcher Form wird sie angewendet, sei es in wissenschaftlicher Form wie bei Astrologen und Orakeln, sei es in Form der Kanalisierung spiritueller Energie oder der Änderung des Weltgefüges selbst durch Gesang und Formeln.

Auch die Probleme einzelner Sprucheffekte und Phänomene werden angegangen. So führt ein Autor Gegenmittel auf für den übermächtigen Teleportationszauber, der den Spielern die Erforschung der Welt vorenthält und für viele Probleme eine zu einfache Lösung bereithält. Ein weiteres Essay widmet sich der Quelle und dem Zweck göttlicher Magie, ein anderes den Hürden im Umgang mit Wahrsagerei und Prophezeiungen.

Wieder andere Essays untersuchen die Präsenz von Magie im Alltagsleben: Wie kann man mit Recht und Gesetz gegen über die Stränge schlagende Zauberer vorgehen? Welche Vorteile bringen Kabalen und Zaubererlogen, agieren sie offen oder verborgen? Und wie schlage ich den besten Vorteil für mich heraus, wenn ein Dämon als Preis für seine Dienste meine Seele verlangt?

Nutzen

Der Kobold Guide to Magic betrachtet das Phänomen der Magie im Rollenspiel von vielen verschiedenen Blickwinkeln. Bei jedem der vielseitigen Beiträge merkt man, dass die Autoren frischen Wind in die festgefahrenen Wege bringen wollen, mit denen Magie in unserem Hobby abgewickelt wird. Mir persönlich haben dabei besonders gut die Artikel gefallen, die die literarischen Ursprünge der bis heute präsenten Archetypen und Klischees untersuchen, so etwa die Eigenarten der Zauberer Merlin und Gandalf oder eben die verschiedenen Wege, mit denen Tolkien Magie in Mittelerde darstellt.

Obwohl die Essays ursprünglich in einem Fanzine für Dungeons & Dragons erschienen, betrachten nur wenige Beiträge die Funktionsweise von Magie in diesem Rollenspielklassiker. Tatsächlich haben die meisten Artikel einen ganz allgemeinen Ansatz, der den Einsatz in jedem beliebigen System ermöglicht. Auch sind die in den Essays beschriebenen Einfälle und Konzepte so gehalten, dass eine Runde nicht groß die Mechanismen des in der eigenen Runde verwendeten Produkts umschreiben muss, sondern diese Vorschläge stattdessen während der Erzählung im Spielfluss oder in Form neuer Elemente der Geschichte einbringen kann.

Preis-/Leistungsverhältnis

Der geforderte Preis von 24,99 USD für diesen Sammelband erscheint mir für ein reines PDF ein wenig hoch. Zwar erhält man ein umfangreiches Buch mit durchweg gut geschriebenen Texten namhafter Autoren, allerdings kann man für einen vergleichbaren Preis auch gedruckte Bücher in aufwändigerer Aufmachung erstehen. Den zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Rezension auf knapp die Hälfte reduzierten Preis empfinde ich eher als angemessen. Erscheinungsbild und harte Fakten

Die Optik des Kobold Guide to Magic ist vor allem zweckmäßig. Neben dem farbigen Einband präsentiert sich das gesamte Innenleben in schwarz-weiß ohne Illustrationen. Sämtliche Texte sind einspaltig gesetzt, wegen des Buchformats von knapp über Din A5 aber gut lesbar. Zudem sorgen großzügige Leerseiten zwischen den einzelnen Abhandlungen für Übersichtlichkeit.

Alle Essays sind durchweg gut geschrieben und lesen sich flüssig und anregend. Jeder Beitrag vermag es, seine Ideen und Vorschlägen dem Leser gut zu vermitteln. Der vertrauliche Tonfall, der den Leser direkt anspricht, lockert die Lektüre zusätzlich angenehm auf.

Das PDF verfügt über Lesezeichen zu jedem Beitrag, der Text ist kopierbar.

Fazit

Der Kobold Guide to Magic betrachtet das Phänomen der Magie in all seinen Facetten, sei es die Quelle arkaner Kraft, der Umgang von Zauberern damit oder die Problematiken spezieller magischer Phänomene. Die jeweiligen Essays sprühen dabei vor neuen Blickwinkeln und inspirierenden Vorschlägen. Jeder Artikel dieses Buches ist anregend und flüssig geschrieben und sorgt für eine unterhaltsame Lektüre. Da diese Bandbreite an Ideen zudem systemunabhängig präsentiert wird, kann jede Spielrunde die Einfälle dieses Sammelbandes mit nur wenig Aufwand in ihr eigenes Spiel übernehmen.



Rating:
[4 of 5 Stars!]
KOBOLD Guide to Magic
Publisher: Kobold Press
by Paolo P. [Verified Purchaser]
Date Added: 05/14/2014 10:09:01

First premise: I'm almost halfway in reading this book. My intention was to review the book after reading it cover-to-cover but it's taking me too long and I want to give a quick review in the meantime to share my thoughts with other buyers. I'll come back after finishing the book to give my definitive rating about it.

Second premise: I played a D&D Wizard character for 12 years, porting it from 2nd Ed. AD&D to 3.5 D&D as the campaing evolved. Magic is my dearest topic when it comes to gaming and as a GM I have a sweet spot for the argument, to the point that all of my efforts ever went in the direction of "bringing magic back into magic". This is not a trivial effort for an amateur like me, taking into account I'm probably not a good GM, nor a good game designer. But I had years to dissect the problem and I matured a polyedrical point of view. Maybe what follows won't apply to each and every reader, so please take into account I'm very demanding when it comes to magic in games.

MY TEMPORARY REVIEW:

So, two stars. For a Kobold publication? REALLY? Sadly yes.

I read both the "Complete KOBOLD Guide to Game Design" and litterally devoured the "KOBOLD Guide to Worlbuilding". Both are, IMO, must reads for any GM or GD, from wannabe to pro. This is not the case with this new issue of the series. I won't go deep into details until I'll finish the reading. What I think sums up as follows:

  • 99% of what I've read so far ends up in... nothing. Essays almost always pose a question and don't responde it. It seems that even skilled game designer can't give anything for sure (in game terms) when it comes to magic. There are a couple of noticeable exceptions (an essay by Ed Greenwood and one about secret magical societies which is very very good), but for the rest it seems the "Shoulders shrugging festival".
  • Some of the essays are way under level if you compare them to other KOBOLD products. There is one on divine magic that I can't just read through to the end. I can't make heads or tails out of it and I got bored to death. Personal taste maybe but I didn't even got to understand what the scope of the essay was. Period.
  • There is redundancy. OK, this is not bad "per se", since different points of view on the same central topic could be interesting to read, given they are actually different. And given they ends up in useful, practical advices for the reader. I already read three different essays in "how to bring back magic into magic" (which comes down to: when you have to give magic a structure to it like a tool, is there a way to recover the sense of wonder and the unexpected?). Actually it seems to be no real solution, but I had to read a lot of blurbs to find out that "I can do anything or nothing... who knows?". The Greenwood essay actually ended up into something but the solution boils down to "throw in some ancient magic that doesn't obey the system rules and go with it". Mmmh... It could be a starting point, but it's been widely ab... ehm... overused.

As I told, I could be too unforgiving, but after two weeks of reading I'm bascially muscleing my way to the end instead of enjoying a great reading. It may be me.

I'll be back to fix this blurb (and give more precise indication on what I found interesting and why) when I'll reach the end. In the meantime I beg pardon to the KOBOLD crew. I love you guys, and you always did a great job. I know this is not an easy topic to cover but I expected a bit more.



Rating:
[2 of 5 Stars!]
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